Robert Wimmer - Ultraläufer

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Minus 40 ° am Südpol, acht Menschen, zwei Teams, Zusammenhalt pur

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Mentale Stärke und Teamgeist ist bei diesem Wettkampf viel wichtiger als Kraft und Ausdauer. Aus 7.000 Bewerbern, die sich für dieses Abenteuer eingeschrieben haben, ist Robert Wimmer nun unter den letzten 60

 

 

Am 21.08. und 22.08.2010 fährt er ins 30 Stunden dauernde Belastungs- und Auswahlcamp.

 

 

 

Deutschlandlauf, Trans Europalauf, Weltrekorde, Bestzeiten, das sind alles Errungenschaften von Robert Wimmer die auch auf seine mentale Stärke zurückzuführen sind. Natürlich nicht ohne eisernes Training. Wir erinnern an dieser Stelle an die Vorbereitung vom Trans Europa Lauf 2005, bei dem er monatelang zur Abhärtung auf der heimischen Terasse zeltete. In Badwater USA mußte er aufgrund eines Nierenversagens für vier Stunden aussteigen. Er zog diesen mörderischen Lauf am Schluß noch durch und wurde sechster!

Seinen Teamgeist hat er beim letzten Trans Europa Lauf  bewiesen, als er dem deutlich vor ihm liegenden Japaner Takasumi Senoo Schuhe geschenkt hat, die dieser dringend benötigt hat.

 

 

 

Auch bei seinen Freunden den Marathonis vom Laufclub 21 zeigt Robert Wimmer Teamgeist und echte Freundschaft. Nicht nur, dass er den Verein finanziell mit Aktionen unterstützt, er begleitet die Sportler auch beim Training oder steht bei einem Wettkampf als begleitender Coach zur Seite.

 

 

 

Hundert Jahre nach der Eroberung des Südpols gehen nun zwei Teams aus Deutschland und Österreich in der Antarktis an den Start.

Für die von ZDF und ORF initiierte Expedition auf den Spuren des Norwegers Roald Amundsen und des Briten Robert Falcon Scott haben sich 7000 Kandidaten beworben, die am Wettlauf zum Südpol teilnehmen wollen.

 

Robert Wimmer ist nun unter den letzten 60, und wird am Wochenende versuchen, ins Team zu kommen. Natürlich ist er aufgeregt, natürlich hat er enormen Respekt, und natürlich wird er versuchen ALLES zu geben. Ganz persönlich und für sein Team.

 

 

 

Hier die Eckdaten zum Auswahlverfahren:

 

Ein 30-stündiger Belastungstest am 21. und 22. August 2010, SA 8 Uhr – SO 16 Uhr, der Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und psychische Stärke misst.

Es folgen Übungs- und Trainingseinheiten in einem Gletschercamp in Österreich am 4. und 5.September 2010, ehe die endgültige Zusammensetzung der Teilnehmer feststeht.

In Norwegen werden das deutsche und das österreichische dann Team vom 1. bis 7. November 2010 gezielt auf den Wettlauf und das
Überleben in Eis, Schnee und Kälte vorbereitet.

 

Am 10. Dezember 2010 schließlich geht der "Wettlauf zum Südpol" los.

 

 

 

Wir haben Robert Wimmer gefragt, warum er denn eigentlich unbedingt dabei sein möchte:

"Ich will mich spüren, meine Grenzen und es reizt mich, etwas in der Gemeinschaft zu schaffen. In meiner Familie und auch bei Freunden habe ich in den letzten Jahren auf wunderbare Weise erlebt, was Zusammenhalt bedeutet und wie wundervoll sich das anfühlt. Außerdem Leute Ihr wisst es ja, ich liebe das Abenteuer und die Natur. Es ist mir völlig klar, dass bei diesem Abenteuer mein Überleben und das der Partner von einander abhängt. Ich bin bereit mich anzuvertrauen, und ich bin bereit für die anderen da zu sein"

 

 

 

Wer noch mehr über dieses faszinierende Abenteuer nachlesen möchte, hier der Link:

 

http://wettlaufzumsuedpol.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,8078399,00.html