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Während Robert Wimmer 2010 unzufrieden nach Hause fuhr, lief 2011 einfach alles besser. Rodgau ist schon fast so etwas wie ein "must" und Robert Wimmer war gespannt, sollte es doch einer seiner letzten Vorbereitungsläufe auf den 12 Stunden Bahnweltrekordversuch werden. Hier sein Bericht im "O-Ton".... (Foto Norbert Wilhelmi) |
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"Ich hatte einen Tempolauf-Formtest im Auge.
Angestrebte Zielzeit: Optimal wäre 3:35h Gut wäre 3:40h Zufriedenstellend wäre 3:45h
Erreichtes Ergebnis: 3:35,01h Das Laufen ist mir relativ leicht gefallen, ohne volle Ausbelastung. 10. Gesamt von 671 Läufern 2. Platz AK M 45
Das Wetter war Super sonnig, relativ kühl mit Minusgraden. Auf der relativ flachen Strecke, blies mir teils der Gegenwind auf den Feldwegen um die Nase. Ich fühle mich fit und bereit für den Weltrekordversuch. Am kommenden Samstag werde ich noch sechs Stunden auf der Bahn annährend im Wettkampfempo abreisen. Eigentlich kann ich den 19.02.2011 kaum mehr erwarten :-)"
Ergebnisliste: http://www.rlt-rodgau.de/__ergebnisse/12.UM-Dorsch-eg%2050kmpdf.pdf
Bericht von Sigi Bullig:
Sonnenschein und eisige Temperaturen in Rodgau ( Sigi Bullig )
Letztes Jahr hatte ich über Rodgau geschrieben: „Spiegelglattes Geläuf in der Gänsbrüh“, in diesem Jahr würde eigentlich der Titel: „Sonne über Rodgau“ ausreichen, wenn, ja wenn, da nicht die eisigen Temperaturen gewesen wären, die es für mich als Fußgänger und Fotograf doch ziemlich schwierig machten. Nach einer Stunde waren meine Finger dermaßen kalt, dass ich immer wieder Pause beim Fotografieren machen musste, um sie aufzuwärmen.
Für die Läufer waren die Temperaturen offensichtlich ideal. Solange man in Bewegung war, halfen Sonne und Kreislauf, die Minusgrade weitgehend zu ignorieren. So kam dann auch der Sieger Tobias Hegmann rund 5 Minuten schneller ins Ziel, als im vergangenen Jahr und stellte gleich beim ersten Ultra des Jahres mit 3:10:25 Std. eine neue persönliche Bestleistung auf. Der Zweitplatzierte Thomas Dehaut lief gleich runde 8 Minuten schneller, als im vergangenen Jahr an gleicher Stelle. Diese beiden liefen während des gesamten Wettkampfes in Sichtweite und so trennten sie am Ende mal schlappe 8 Sekunden. Der Drittplatzierte Matthew Lynas kam gute 9 1/2 Minuten nach ihnen ins Ziel.
Bilder von Sigi Bullig:
Bilder marathon4you |
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